fine-art-Postkarten  Sommer

Landschaft  I  Pflanzen  I  Tiere

301 Pfingstrosen am Monte Baldo

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Wilde Pfingstrosen sind einer der botanischen Höhepunkte der südalpinen Flora, insbesondere des als „Garten Europas“ gerühmten Monte Baldo, des so vielfältigen Bergzuges zwischen Etschtal und Gardasee. Auf Almwiesen und an Wald- rändern, aber auch weit hinauf, inmitten von Blockschutt zu Füßen der Felsen des Gipfelaufbaues, blüht diese prächtige Staude mit natürlicher Schönheit und Eleganz. Im Unterschied zu den oftmals gefüllten Zuchtformen, umsteht hier ein einfacher Kreis aus roten Kronblättern die leuchtend gelben Staubgefäße und den Fruchtknoten, aus dem sich später die Samen gefüllte Balgfrucht bildet. Aber gerade diese vergleichsweise Schlichtheit macht sie zu einer unvergesslichen Zierde der Berge.

724 Märzenbecher

Größe: 29 x14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

 

Wenn sich der Winter dem Ende neigt und dem Frühling die Hand reicht, begleiten die Märzenbecher diese Wandlung. An geschützter Stelle leuchtet ihr frisches Grün durch den sonst noch kahlen Wald. Die herab baumelnden weißen Blüten mit den lustigen gelben Farbtupfen schenken dem Betrachter eine stille sanfte Freude über das Wunder des beginnenden aufwärts Sprießens.

723 Krokus mit Biene

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die Krokusse streben direkt dem Frühjahrs Licht entgegen. Sensitiv öffnen sich die Blüten bei Sonnenlicht und erster Wärme oder schließen sich bei Bewölkung und Kälte. Wie eine direkte jubelnde Antwort der Erde auf die beginnende warme Jahreszeit wirken die Blüten, die schwerelos am Sonnenlicht in die Vertikale ranken. Da kann selbst die Biene einen nachmittäglichen Besuch nicht widerstehen.

 

720 Leberblümchen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das Leberblümchen entfaltet sich geschützt unter den noch kahlen Laubbäumen und sammelt dort das zaghafte Frühjahrs Licht. Sein Kraut wirkt fest und gedrungen. Dem gegenüber erscheint die Blüte eine Stufe weiter verwandelt in lila glitzernde Blütenblätter. Noch weiter verfeinert zeigen sich die Staubblätter, die sich aufgerichtet - dem Licht entgegen - dem Umkreis darbieten. Das Leberblümchen vollzieht eine bemerkenswerte Verwandlung aus der wässrige Schwere des Bodens hin zur lichten aufgerichtet sein. Diese Leichte im Umkreis der Blüte möchte das Bild zeigen.

722 Schneeglöckchen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die ersten Blumen wie das Schneeglöckchen auf einem Frühjahrs Spaziergang zu entdecken, ist immer von ganz besonders sanfter Freude begleitet. Beginnende Lichtfülle und Wärme umspielt die Blüten. Sensitiv berührt von der einen Seite das Licht, von der anderen Seite der Schatten die introvertiert herabhängenden Blüten

721 Buschwindröschen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das Buschwindröschen ist eine der zartesten Frühjahrs Blumen. Die grünen Blätter sind bereits deutlich ausdifferenziert und gefiedert. Die weiße Blüte streckt sich in Leichtigkeit der erkraftenden Frühjahrs Sonne entgegen, die hier im Bild als weiße Hintergrundfläche verschwimmt. Gerade dieses Zusammenspiel aus dem Licht der Sonne von Oben und der Aufrichtekraft des Buschwindröschens von unten eröffnet ein faszinierend-poetisches Schauspiel, das auf jedem Spaziergang entdeckt werden kann.

 

 

202 Blick auf Pala Gruppe

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Im Südosten der Dolomiten erhebt sich mit der „Pala“ eine Berggruppe, die mit einer großartigen „Architektur“ sowohl aus der Ferne als auch der Nähe begeistert. Großteils sehr schroffe Gipfel, die bis auf fast 3200m aufragen, umstehen eine große, verkarstete Hochebene. Während die steilen Wände Kletterern vorbehalten bleiben, bietet das Gebiet auch Wanderern und Naturfreunden sehr vielfältige Möglichkeiten, Aspekte des Gebirges kennenzulernen. Von der Schönheit des kleinsten Details der Blumen begonnen, bis zum „himmlischen“ Spiel der Wolken im Wechsel des Lichtes über der imposanten Landschaft reicht das Erleben.

30 Bienenfresserpaar

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Die Bienenfresser sind etwa starengroße, wunderbar bunte Vögel, die ihre winterliche Heimat in Afrika, nahe des Äquators nehmen. Aber die tropische Pracht ihres Gefieders, die Lebendigkeit ihres Verhaltens und den perlenden Gesang während des Fluges tragen sie für die Aufzucht ihrer Brut auch nach Europa. Sie bevorzugen dabei warme, sonnige Gegenden, reich an Insekten, die sie im Flug erbeuten. Ihre Kinderstuben graben diese „lichthaften“ Vögel aber erstaunlicherweise in die Erde. Ähnlich unserem heimischen Eisvogel bevorzugen sie dabei steile Sandabbrüche.

 

 

702 Libelle

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

 

Das Männchen der Gebänderten Prachtlibelle ruht sich auf einem Buchenblatt direkt über dem fließenden Wasser aus. Es ist gerade Paarungszeit und ab  10Uhr beginnt die Jagd nach den türkisfarbenen Weibchen. Dicht über dem im Wasser flutenden Wasserhahnenfuß schwirren dann Männchen und Weibchen umher. Anmutig und leicht wirkt ihr Flug. Wie ein Tanz zur Melodie von Wasser und Licht.

429 Graugans

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Willi Rolfes

Vögel gelten als Symbol der Freiheit. Der Flügelschlag der Graugans erinnert daran. Das Bild zeigt eine Graugans, die ein Bad nimmt und danach ausgiebig ihr Gefieder pflegt. Weit über hundert Federn wollen allein an einer Flügelunterseite geputzt und gefettet werden. Nur so bleiben die Federn wasserabweisend und die Gans flug- und damit fluchtfähig.

 

 

326 Hirsch

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Willi Rolfes

Das Foto zeigt einen Rothirsch in der Brunft. Die Brunftzeit der Rothirsche ist Ende September. Der sogenannte Platzhirsch, ein dominierendes Tier, beansprucht einen Brunftplatz, der oftmals ein bevorzugtes Nahrungsgebiet eines Kahlwildrudels ist. Hier versucht er andere Hirsche durch Rufe und Kämpfe fern zu halten und sich möglichst oft zu verpaaren. Unser Foto zeigt einen besonders starken Hirsch. Aufgrund seiner hohen Körpertemperatur dampft der Hirsch an diesem kalten Septembermorgen.

 

 

327 Rothirschkuh

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Willi Rolfes

Das Foto zeigt eine Rothirschkuh mit einem Kalb. Das Kalb wird von der Mutter in der Zeit von Mitte Mai bis Anfang Juni gesetzt. Dazu zieht sich die Kuh zurück. Über ein halbes Jahr wird der Nachwuchs gesäugt, manchmal sogar länger. Noch ein weiteres halbes Jahr wird das Kalb von der Mutter geführt und lernt sich im Revier zu verhalten, Gefahren einzuschätzen und gute Nahrungsgründe aufzusuchen. Mit gespitzten Ohren sichert die Kuh, doch ihr Geruchssinn ist noch besser.

 

 

423 Gössel

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Willi Rolfes

Im April schlüpfen die jungen Graugänse. Sie werden Gössel genannt. Da die Temperaturen im April noch recht kühl sein können, suchen die Jungvögel regelmäßig das Rückengefieder der Altvögel auf, um sich zu wärmen. Manchmal schauen sie dann neugierig aus dem Rückengefieder in die Welt. Das Rückengefieder der Elternvögel bietet außerdem auch Schutz vor Fressfeinden und den Launen zu Land und zu Wasser. Denn ein ausgewachsener Hecht verschmäht eine soeben geschlüpfte Graugans nicht.

422 Murmeltier mit Jungem

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Das „Mankei“ ist ein recht großes und dabei sehr possierliches Nagetier. Es lebt sozial in größeren Familienverbänden, die sich ausgedehnte, unterirdische Baue graben, in denen sie den langen Bergwinter im „Murmeltierschlaf“ verbringen. In der kurzen Periode des Bergsommers scheinen sie die Wärme bei ausgiebigen Sonnenbädern auf den Felsen geradezu zu genießen. Sie tollen über Bergwiesen, grasen und sammeln Heu. Immer hält ein Tier Wache und warnt mit durchdringendem Piff vor Gefahren: dann ist das regsame Leben in den Höhlen verschwunden.

421 Zwei junge Steinböcke

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Diese beiden jungen Steinbock-Kameraden ziehen gemeinsam durch die hochsommerliche Berglandschaft. Die Neugierde prägt ihr noch junges Gemüt und so lassen sie sich -mit gebührendem Abstand- auch bereitwillig fotografieren. Es besteht aber immer ein wacher, scharf wahrnehmender Blickkontakt, der von kraftvoll-majestetischen Bewegungen begleitet wird.

420 Gemse und Watzmann

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die Gemse lebt den ganzen Sommer über in ihrer Gebirgslandschaft. Es ist ihr gleichzeitig Wohnzimmer und Arbeitsplatz. Dabei kann sie in ihrer schroffen Heimat beachtliche Kletterleistungen vollbringen. Die kleinen gebogenen Hörner und die schwarze kecke Zeichnung auf der Schnauze erinnern eher an die freche Art der Ziegen, als an das Gemütliche der Schafe.

Ihren Blick wendet sie zwar von uns, behält uns aber noch im hinteren Blickfeld. Wie sie die Berglandschaft wohl erlebt?

 

328 Fingerhut

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Der Fingerhut bevorzugt Standorte im lichten Wald. Stattlich an Größe leuchtet er dem Auge des Spaziergängers im Juni aus dem Wald entgegen. Fasst so, als würde er viel Raum benötigen, stehen die einzelnen Pflanzen in losen Kleingruppen recht frei voneinander. Auch die in eine Richtung blickenden Blütenröhren nehmen viel Raum ein. Die Pflanze offenbart um sich herum eine intensive, Respekt einflößende Sphäre, wie sie des öfteren bei Giftpflanzen zu bemerken ist.

 

 

329 Mohn mit Hummel

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das rote Leuchten des Mohns ist nicht nur für den Spaziergänger weithin sichtbar. Früh am Morgen -zwei Tautropfen sind noch in der Mohnblüte zu erkennen- labt sich diese Hummel am Nektar des Mohns.

 

326 Schwertlie

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die sibirische Schwertlilie hat eine ungemein künstlerisch gestaltete Blüte. In einer länglichen spitzen Knospe zusammengerollt, entfaltet sie sich in zwei Richtungen: nach oben streben 3 einfarbige lila Blütenblätter, die spiralförmig eingedreht sind; nach unten öffnen sich die eigentlichen Blüten mit drei kleinen lila „Blütendeckeln“ und darunter den drei großen, von mäandernden Saftmalen gezeichneten Blütenblättern. Ein besonderes Schauspiel bietet sich, wenn der Tau die Blüte einkleidet und zusammen mit der Morgensonne ein glitzerndes und funkelndes Ständchen gibt.

 

325 Wiesenschaumkraut

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das Wiesenschaumkraut blüht im Frühjahr mit beeindruckender Leichtigkeit und Aufrichtekraft. Meist stehen kleine Kolonien nebeneinander. Der dünne Stängel und das schlank gefiederte Kraut streben senkrecht nach oben. Ca. 20cm über dem Boden endet der Aufwärtstrieb und die zarten rosa Blüten gehen auf. Sie erscheinen dann wie ein schwerelos schwebender rosa Blütenschimmer.

323 Gänseblümchen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Von weitem zeigte sich eine Wiese. Aber erst als der Spazierweg daran vorbeiführte, sah ich die große Zahl an Gänseblümchen darauf. Zu ihnen hinuntergebeugt, entdeckte ich diese beiden Blüten im scheinbaren „Dialog“. Eine unmittelbare Freude ging von den beiden aus. Über was sich die beiden wohl unterhalten? Wie sie von Wärme und Licht umspielt werden?

324 Küchenschellen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Der Zwischenzustand einer Verwandlung ist hier abgebildet: Die herabhängende Blüte der Küchenschelle ist bereits verblüht und die Pflanze verwandelt sich gerade in ihren typischen fein-haarigen „Wuschelkopf“. Dabei richtet Sie sich entgegen der Schwerkraft auf und wächst zugar noch ein Stückchen. Die hier abgebildeten Samenköpfchen beugen sich also nicht nach unten -wie man zunächst vermuten würde- sondern sind gerade in einer Aufrichtedynamik begriffen, die erst in der vertikalen Endstellung des vollausgebildeten Samenstandes endet.

721 Buschwindröschen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das Buschwindröschen ist eine der zartesten Frühjahrs Blumen. Die grünen Blätter sind bereits deutlich ausdifferenziert und gefiedert. Die weiße Blüte streckt sich in Leichtigkeit der erkraftenden Frühjahrs Sonne entgegen, die hier im Bild als weiße Hintergrundfläche verschwimmt. Gerade dieses Zusammenspiel aus dem Licht der Sonne von Oben und der Aufrichtekraft des Buschwindröschens von unten eröffnet ein faszinierend-poetisches Schauspiel, das auf jedem Spaziergang entdeckt werden kann.

322 Leberblümchen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das Leberblümchen ist im Frühling unter dem Schutz der noch blattlosen Buchen zu finden. Hier sammelt es die ersten Sonnenstrahlen und erhebt sich aus seinem Winterschlaf. Entgegen der Schwerkraft streckt es sich nach oben der Sonne entgegen. Wie begegnen sich Blume und Licht? In welchem Verhältnis stehen sie? Wie berührt das Frühjahrslicht die lila Blüte?

 

 

202 Blick auf Pala Gruppe

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Im Südosten der Dolomiten erhebt sich mit der „Pala“ eine Berggruppe, die mit einer großartigen „Architektur“ sowohl aus der Ferne als auch der Nähe begeistert. Großteils sehr schroffe Gipfel, die bis auf fast 3200m aufragen, umstehen eine große, verkarstete Hochebene. Während die steilen Wände Kletterern vorbehalten bleiben, bietet das Gebiet auch Wanderern und Naturfreunden sehr vielfältige Möglichkeiten, Aspekte des Gebirges kennenzulernen. Von der Schönheit des kleinsten Details der Blumen begonnen, bis zum „himmlischen“ Spiel der Wolken im Wechsel des Lichtes über der imposanten Landschaft reicht das Erleben.

321 Hohe Schlüsselblume

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die Schlüsselblume blüht im Frühjahr. Die gelben Blüten mit dem dunkelgelben Blütenschlund leuchten weithin sichtbar. Kraftvoll kündet sie von der immer stärker werdenden Sonne. Eine unmittelbare sonnige Freude kann der Wanderer bei ihrer Entdeckung in seinem Gemüt bemerken. Ganz besonders mit dem Morgenlicht behauptet sich die Schlüsselblume in majestätischen Zauber und strahlt verschwenderisch der Sonne entgegen.

320 Alpenküchenschelle

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die weiße Blüte der Alpenkuhschelle streckt sich aus dem Schatten heraus dem Bergwanderer mit rundlicher, leicht in den Raum gewölbter Blüte entgegen. Die Blütenspitzen sind auf verspielte Weise leicht zurückgebogen, während sich im Inneren die Staubfäden üppig von außen nach innen versprühen. Auf freundlich-sonnige Art strahlt sie eine Heiterkeit aus, die den Wanderer noch eine Zeit lang auf seinem weiteren Weg begleitet.

227 Roßkopf im Karwendel

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

 

Das Karwendel ist ein schroffes und wildes Gebirge. Steil fallen die Wände der Gipfel ins Tal ab, wo meist einen Schuttkegel entsteht bevor Bäume und Sträucher wachsen. Die Berge wirken dadurch unnahbar. Auch der Roßkopf -hier vom Hallangerhaus aus gesehen- bietet diese schwindelnde Steilheit und Ausgesetzheit. Ein intensives charaktervolles Gegenüber stellen die Karwendelberge dem Wanderer dar, wodurch sein Naturerleben oft anspruchsvoller aber auch intensiver wird.

 

221 Steinernes Meer

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das Steinerne Meer liegt in den Berchtesgadener Alpen südlich des Königsees und ist ein ausgedehntes Karsthochplateau. Nach längerem Regen klarte der Tag gegen Mittag auf und offenbarte beeindruckende Ausblicke. Wenn Sie den Blick über den Himmel mit den plastisch hervortretenden Wolken gleiten lassen, danach die Gipfel betrachten und zuletzt im unteren Bilddrittel die Latschenflächen besehen, können Sie einen lebendigen Eindruck der heilsam-beruhigenden und tiefer einstimmenden Bergwelt erleben.

226 Welle mit Sonne

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Auf einem sonnigen Nachmittagsspaziergang am See gibt es stürmischen Wind und starken Wellengang. Die Sonne steht tief und illuminiert mit ihren letzten goldenen Strahlen von hinten die Wellenkrone. Die sich brechende Welle sendet Wasserspritzer aus, die nun ebenfalls vom goldenen Sonnenlicht erfasst werden und auf dem Bild -durch die Belichtungszeit der Kamera- als golden-sprühende Funken zu sehen sind.

225 Nachmittag am See

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die Zeit scheint still zu stehen an diesem Nachmittag am See. Die angenehme Wärme der Frühsommersonne und ein leichtes wehendes Lüftchen untermalen den liebreizenden Charakter der Szenerie. Das umherschweifende Auge bemerkt die ruhig da liegende Wasseroberfläche, auf der sich im Spiel der Blautöne Himmel und Wolken wiederfinden. Je bewusster und geordneter der See wahrgenommen wird, desto entspannender wirkt er -vielleicht als Geschenk für unsere Hinwendung?- auf uns zurück.

220 Adamello

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

„Was sind Weisheitskräfte in der Natur?“ fragt Heinz Grill und lädt dabei zu einer subtileren Betrachtung zum Ausdruck der Natur ein. Diese Frage fordert eine klare Wahrnehmung und vertiefte Beobachtung und fördert damit eine wesentlich vertiefte Beziehung zu universellen Aspekten. Wenn die Sonne bereits untergegangen ist, beginnen die Farben wie nachzuklingen. Eine Sphäre der Ruhe und Faszination lässt ein solches Erlebnis fast wie ein seelisches Gleichnis erschienen, für das man sich langsam ein besseres Verständnis schaffen kann.

222 Lärche

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die Lärche ist ein außerordentlich anmutiger Nadelbaum. Geschmeidig ragt sie in harmonischem Schwung hinter dem Felsblock empor. Die grünen feinen Nadeln sitzen wie kleine Sterne auf den Ästen. Frisch und dynamisch beleuchtet die Morgensonne unsere Lärche und zaubert zu ihrem „Nadelkleid“ ein „Lichtkleid“ hinzu. Alles an ihr scheint ästhetisch, leicht, licht und fein. So verwundert es nicht, dass in früheren Zeiten der Lärche Feen und Fabelwesen zugeordnet wurden.

206 Lärchenwald

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinge

Der Herbst im Gebirge hat seinen eigenen Zauber. Zwar werden die Tage schon kurz und der Blütenreichtum ist vorüber. Aber gerade der Abschied der Vegetation bringt an der Waldgrenze mit der Herbstfärbung der Lärchen noch einmal eine großartige Impression der Farben. Wenn im Nebel am Morgen die ersten Strahlen des Lichtes sichtbar werden, gewinnen die zarten Strukturen dieser Nadelbäume langsam an Kontur und das Farbenspiel ihrer Nadeln - von Ocker bis Gold – schenkt der Landschaft herbstlichen Glanz.

204 Landschaft am Funtensee

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Drei Farben bestimmen die Szenerie dieses Bildes am Funtensee, oberhalb des Königsees. Unten leuchtet das gelbe Stroh des Grases, während in der Mitte der morgendliche Lärchenwald von einer Nebelschwade umarmt und erhellt wird. Zuletzt schließt das Bild oben mit silber-grauen Felsen

201 Klamm des Wimba

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Der Wimbach fließt in den Berchtesgadener Alpen zwischen Watzmann und Hochkalter oftmals innerhalb eines Kiesbettes „unterirdisch“. Den am Ende des Tales gelagerten Felsriegel durchbrach er mit einer eindrucksvollen Klamm. Damit illustriert er einmal mehr die Kraft des Wassers. Dieses so wandelbare und vielfältige Element, das als Nebel, als Dunst, als Wolken aufsteigt und in den Lüften „segeln“ kann, das als winterlicher Schnee und Eis in den Höhen der Berge bis in den Sommer „konserviert“ bleibt, durchfeuchtet dann langsam schmelzend die Tallagen bis in den Sommer hinein. Es stürzt sowohl ungestüm zu Tal, als es sich auch immer wieder ruhig in Gumpen und schließlich Seen und Meeren sammelt.

201 Abendstimmung am See

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Das Wasser breitet sich leicht wellig unter dem Sonnenuntergang aus. Die schon knapp über dem Horizont stehende Sonne beleuchtet die zarten Wolken von unten und verleiht ihnen so das schöne Spiel der Farben. Das in feinster Verteilung in der Atmosphäre schwebende Wasser ist die „Leinwand“, auf der das Licht aus dem Kosmos zum Abschied des Tages sein flüchtiges Gemälde entwirft. Die leicht bewegte Oberfläche des Sees reflektiert und verdoppelt dieses „himmlische“ Geschehen zu einer gewissen Abstraktion.

207 Sonnenuntergang an der Nordsee

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das dunkle Blau oben und das helle goldgelbe Licht der untergehenden Sonne unten bilden die beiden Pole der Szenerie. Als wollten die darin eingespannten Wolken beide Pole in sich vereinen, besitzen sie selbst auch Helles und Dunkles: Das dunkelgraue Innere wird von einem hellen Saum um leuchtet.

411 Libelle mit Morgentau

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Libellen, vor allem Großlibellen, welche die Flügel in Ruhestellung ausgebreitet haben, sind großartige Flieger, die in rasanten Luftjagden andere Insekten erbeuten. Sie können in der Luft auf der Stelle stehen, rückwärts fliegen und wenn es ganz ruhig ist, kann man ihren etwas knatternden Flug sogar hören. Genau betrachten kann man sie aber meist nur am frühen Morgen, wenn sie von der Kälte der Nacht klamm an Pflanzen ruhen. Sind sie dabei noch vom Tau beperlt, so zeigt sich ihr Flügelwerk in ganzer Feinheit und Schönheit.

412 Fasan

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Während die „Gesangskunst“ des Fasans als eher schlicht zu bezeichnen ist, sind die vielfältigen, metallisch schillernden Farben des Gefieders und der lange Stoß beim Hahn recht eindrucksvoll. Bei der Balz wird der krächzende Ruf mit Flügelschlägen und Sprüngen untermalt, welche diese Pracht zur Darstellung bringen. Da die Hauptaktivität dabei am frühen Morgen liegt, begrüßt dieser Hahn hier beim Sonnenaufgang scheinbar den beginnenden, neuen Tag. Er illustriert damit die Faszination des mit dem aufsteigenden Licht täglich neu erwachenden Lebens.

410 Kuhreiher auf Pferd

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Ein bisschen missmutig und gnomenhaft bucklig mutet der Kuhreiher meist an. Gerne folgt er dem Vieh auf den Weiden, huscht, trippelt und lauert um deren Hufe, um vor allem Großinsekten - die beim Grasen aufgescheucht werden – mit schnellen Schnabelhieben zu erbeuten. Seine Ruhepausen verbringt er dann gerne auf dem Rücken von Schafen, Pferden oder Rindern, wo sich auch die ein oder andere Bremse „nebenbei“ erbeuten lässt. Es ist dabei interessant, wie sowohl „kultiviertes“ weidendes Vieh, als auch „wilde“ Vögel die Landschaft beleben und in ihrem Zusammenspiel eine ruhige Atmosphäre zur Beobachtung schaffen

407 Eisvogel

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Der „fliegende Edelstein“ ist wohl der farbenprächtigste Vogel unserer Breiten. Als einziger Vertreter einer ansonsten tropischen Verwandtschaft schenkt er unseren Gewässern fast den Glanz und die Buntheit afrikanischer Fülle. Der kleine, nur etwa spatzengroße Vogel ist auf klare Gewässer – am besten mit überhängenden Zweigen am Ufer – angewiesen. Denn er ernährt sich ausschließlich von Beute, die er meist von einem Ansitz aus im Sturzflug ins Wasser tauchend erjagt: Libellenlarven und Wasserschnecken, Kaulquappen und, als Hauptnahrung, kleine Fischchen. Und wenn er auch das „Eis“ im Namen trägt, so ist doch das Eis im Winter, des den Zugang zum Wasser versperrt, sein größter Feind. Dieses Foto hier entstand daher an einer extra für ihn eingerichteten Futterstelle, die eisfrei bleibt.

408 Seidenreiher im Abendlicht

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Im milden Abendlicht jagt dieser Seidenreiher im seichten Wasser nach kleinen Fischen. Wie nach der geheimnisvollen Choreografie eines „Wasserballetts“ hält er dabei einige Augenblicke still, um dann einmal gemächlich oder auch mit eilenden Sprüngen durchs Wasser zu tänzeln.

Das sanfte Gegenlicht betont dabei die Transparenz des Gefieders und die Schönheit dieser aus der Bewegung gegriffenen Geste der Flügel.

409 Segelfalter mit Afodill

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Die Schmetterlinge sind die wohl schönsten Vertreter des so vielfältigen Reiches der Insekten. Der Segelfalter, den die Wissenschaft (neben zahlreichen tropischen Arten) zusammen mit Schwalbenschwanz, Osterluzeifalter und Apollo in die Familie der „Ritterfalter“ eingruppierte, ist einer der eindrucksvollsten europäischen Falter. Sein gaukelnder, segelnder Flug gab diesem recht großen Schmetterling mit den deutlichen Hinterflügelfortsätzen den Namen. Wie ein himmlischer Gast rastet er an der Blüte des Affodills, einer auf südlichen Weideflächen häufigen Wildblume, um Nektar zu saugen.

404 Murmeltier

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Das „Mankei“, wie es in den bayrischen Bergen mundartlich genannt wird, ist ein recht großes und dabei sehr possierliches Nagetier. Es lebt sozial in größeren Familienverbänden, welche sich ausgedehnte, unterirdische Baue graben, wo sie den langen Bergwinter im sprichwörtlichen „Murmeltierschlaf“ verbringen. In der kurzen Periode des Bergsommers scheinen sie die Wärme bei ausgiebigen Sonnenbädern auf Felsen geradezu zu genießen. Sie tollen über Bergwiesen, grasen und sammeln Heu. Immer aber hält ein Tier dabei Wache und warnt mit durchdringendem Pfiff vor Gefahren – und auf der Stelle ist dann das regsame Leben in Blockwerk und Höhlen verschwunden.

405 Haubentaucher

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Ein sehr idyllisches Familienleben führen die Haubentaucher, bei denen Männchen und Weibchen kaum zu unterscheiden sind. Genauso unterschiedslos teilen sich die Eltern auch das Brutgeschäft und die Fütterung der Jungen. Haubentaucher sind Vögel, welche dem Leben im Wasser angepasst sind und ein schwimmendes Nest bauen. Sobald die Jungen etwas größer sind, verlässt die Familie diesen feuchten Palast und der Nachwuchs macht es sich auf dem Rücken der Altvögel „gemütlich“.

406 Bienenfresser

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Bienenfresser sind etwa starengroße, wunderbar bunte Vögel, die ihre winterliche Heimat in Afrika, nahe des Äquators, nehmen. Aber die tropische Pracht ihres Gefieders, die Lebendigkeit ihres Verhaltens und den perlenden Gesang während des Fluges tragen sie für die Aufzucht einer Brut auch nach Europa. Sie bevorzugen dabei warme, sonnige Gegenden, reich an Insekten, die sie im Flug erbeuten. Ihre Kinderstuben graben diese „lichthaften“ Vögel aber erstaunlicherweise in die Erde, bevorzugt in steile Sandabbrüche, wie es bei uns auch der Eisvogel tut.

401 Pferdefohlen Sar

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

In südlichen Ländern werden auch die Nutztiere oft sehr extensiv und frei gehalten. Somit sind sie nicht nur auf relativ kleine, umzäunte Areale beschränkt. Dieses Fohlen war somit inmitten der von Korkeichen und Macchia bewachsenen „Wildnis“ zu beobachten. Vorsichtig und neugierig zugleich, kraftvoll übermütig und doch immer unter der Aufsicht der wachsamen Stute wagte es sich aus dem kühlen Schatten in die flirrende Hitze. Mit den für junge Fohlen so typisch „staksigen“ Beinen galoppierte es einige Runden um uns herum, um die noch fremden Wesen aus sicherer Entfernung genauer betrachten zu können.

402 Ruhender Steinbock

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Die Begegnung mit einem Steinbock ist für den Naturfreund und Wanderer sicherlich einer der Höhepunkte der Erlebnisse im Gebirge. Darf man sie in ihrem Lebensraum beobachten, so begeistert erst einmal die geradezu unglaubliche Trittsicherheit, der Zusammenklang von Kraft und Eleganz, mit dem sie sich in steilstem, zudem oft brüchigem Gelände bewegen. Aber auch wenn sie ruhen, strahlen insbesondere alte, kapitale Steinböcke die Würde und Erhabenheit ihres Lebensraumes, des Hochgebirges, aus.

(c)  Martin Sinzinger

403 Junge Steinböcke

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Gerade erst hat die Sonne diesen felsigen Grat erreicht, den Felsen Struktur und den beiden jungen Steinböcken den Glanz auf den Augen, den Schimmer am Gehörn und ihrem Fell die Plastizität verliehen. Spielerisch messen diese beiden nun ihre Kräfte, richten sich dazu auf die Hinterläufe auf und lassen ihr Gehörn im Fall aneinander prallen. Voller Eleganz und Konzentration bewegen sie sich am Rande des Abgrundes, trittsicher, wie sie sind; bis sie schließlich ihre „Übung“ beenden und gemeinsam der Herde in die steilen Hänge nachziehen, wo sie zuerst äsen und dann ruhen.

307 Arnika

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die Arnika kommt einem wie eine äußerst kraftvolle Pflanze entgegen. Obwohl die äußeren Blütenblätter immer leicht zerzaust und unordentlich wirken, kann der kräftige orange Ton sehr belebend wirken. Nicht zuletzt spielt Sie in der Heilpflanzenkunde eine wichtige Rolle.

309 Gänseblümchen

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Wer kennt nicht das Gänseblümchen? Diese kleine unscheinbare Pflanze, aus der Mädchen Ketten flechten und mit der verständige Köche ihren Salat garnieren, ist überall gegenwärtig. Ihre schmalen zarten Blütenblätter sind an der Spitze zart-rosa gefärbt und stehen im Kreis um die zahlreichen gelben Staubgefäße in ihrer Mitte.

310 Grashalm &Tautropf

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

"Denn im Tau der kleinen Dinge findet das Herz seinen Morgen und seine Erfrischung" Khalil Gibran. Die Tautropfen haften wie kleine Lichtperlen schwerelos an einem Grashalm. Wie ein Sieg des Tages über die Nacht, wie ein Sieg über die nach unten ziehende Schwerkraft muten Sie an.

304 Schlüsselblume

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die Welt gesehen mit den Augen einer Schlüsselblume? Kräftig, Ruhig, gesammelt und würdevoll scheint die Schlüsselblume die Strahlen im von Nachmittags Sonne durchlichteten Raum aufzunehmen. Wie eine heitere eigene Antwort darauf scheint das eigene gelb ihrer Blüte, das sich vom Zentrum nach außen hin verströmt.

306 Frauenschuh

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Durch den dunklen Hintergrund noch mehr herausgehoben bringt das einfallende Licht die majestätischen Orchideen Blüten zum Leuchten. Die leicht ein gedrehten länglichen Blütenblätter in Rot und der "Blütenschuh" in kräftigem Gelb lassen diese Pflanze wie etwas sehr kostbares wirken.

307 Arnika

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Die Arnika kommt einem wie eine äußerst kraftvolle Pflanze entgegen. Obwohl die äußeren Blütenblätter immer leicht zerzaust und unordentlich wirken, kann der kräftige orange Ton sehr belebend wirken. Nicht zuletzt spielt Sie in der Heilpflanzenkunde eine wichtige Rolle.

308 Leberblümchen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Im Frühling zeigen sich die Blüten der Leberblümchen als eine der Ersten. Wie in einem frühkindlichen Stadium steckend, scheint die Pflanze in ihrer noch etwas undifferenziert wirkenden Erscheinung zu träumen. Vielleicht eine Vorahnung träumend von vollendetere Formen ihrer Schwestern im Sommer?

303 Küchenschelle

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Das morgendliche Licht scheint die beiden Küchenschellen von hinten her kommend einzukleiden. Durch ihre feinen Härchen entsteht eine Art "Lichtpelz", der eine Empfindung der Nähe und Leichtigkeit entstehen lassen kann.

302 Buschwindröschen

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

- Als wollten Sie dem Licht entgegen tanzen - so scheinen sich die strahlend weißen Blüten der Buschwindröschen eifrig nach oben hin streckend auszurichten. Ebenso scheint das Licht wie tanzend auf dem lockeren Blattwerk und im Hintergrund in runden Reflexionen.

305 Alpenkuhschelle

Größe: 29 x 14cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Bei nass-kaltem Regenwetter wurde dieser Samenstand einer Alpenkuhschelle auf einer kleinen Bergwiese von mir aufgefunden. Die wuscheligen Härchen sträuben sich trotzig gegen der Schwerkraft, welche durch die Wassertropfen versucht, die Härchen nach unten zu ziehen.

209 Buntes Wolkenfenster

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Nur ein paar Wolkenfetzen, etwas Himmel und ein paar Strahlen der untergehenden Sonne sind auf diesem Bild zu sehen. Und doch: welch unterschiedliche Farben zaubert das Licht hervor! Im Vordergrund geht das dunkle Grau in ein Blau bis zum Violett über. Dahinter wird ein Wolkenband vom warmem Abendlicht in Gelb und Orangetönen beleuchtet. Und ganz im Hintergrund breitet der Himmel seine abendliche Farbpalette von hellblau bis dunkelblau aus.

208 Wolke Nordsee

Größe: 15 x 15cm

(c) Text & Bild: Florian Reistle

Eingespannt zwischen dem Dunkelblau des Meeres unten, und dem Dunkelblau des Himmels oben, ragt mächtig die weiße Cumulus Wolke auf. Als wollte Sie beiden Polen gerecht werden, entlässt Sie zum Meer hin ihren Regen, während sich ihre kleinen Wolkenkuppeln nach oben hin rhythmisch auftürmen.

206 Lichtstrahlen unter Wasser

Größe: 21 x 15cm

(c) Text & Bild: Martin Sinzinger

Die Soča, die am Südrand der Julischen Alpen entspringt und schließlich als Isonzo in die Adria mündet, ist ein herrlicher, sehr naturbelassener Fluss. Im Oberlauf durchschneidet die hier „wilde“ Soča einige Felsgründe in tiefen und schmalen Klammen. Dieses Foto entstand in einem dieser Durchbrüche und zeigt die Welt dort halb Über - halb Unterwasser. Als kleiner Spot fällt das Licht der Sonne durch die eng stehenden Felswände in das glasklare, türkise Wasser und leuchtet in den kleinen Luftblasen, die ein Wasserfall hineinwirbelt, so wunderbar auf. Eine Stimmung, die ich als fast sakral bezeichnen möchte, und die die Kälte des Wassers vergessen lässt.

© 2019 by Florian Reistle